Dienstag, 14. Februar 2012

KulTour

Howreyoudoin?!(*)

Wir waren heute ziemlich sportlich und kulturell unterwegs. Erstmal sind wir vom Hotel zum Rockefeller Center gelaufen und nachdem wir den Lego-Shop dort besichtigt hatten,  konnte Inga auch mal was von ihrer Lebensliste streichen: Eislaufen am Rockefeller Plaza. Das kann man dort den ganzen Winter über und wir mussten feststellen, dass die Bahn in den Filmen und Serien wesentlich größer wirkt.  Aber egal, war witzig unter den Augen der Wolkenkratzer seine Runden zu drehen. Steve Urkel war auch dabei (siehe Fotos).

Dann ging es weiter in den Central Park der (Obacht, Standardsatz) einen schönen Kontrast zu den umgebenen Hochhäusern bildet. Mit Wittringen kann der Park natürlich nicht mithalten, aber tat mal ganz gut. Trotz fehlender Schallschutzmauern nimmt man den Trouble der (Riesen-)Großstadt ringsrum nicht mehr wahr und kann dem Alwyn seine Chipmunks beim fangen spielen und den Amis beim romantisch tun zuschauen.

Da heute Valentinstag war hatten die Pferdekutschen Hochkonjunktur. Da dieser Kommerztag von mir aber noch nie einen Pfennig gesehen hat, mussten die Pferde ohne uns auskommen und wir waren weiter auf die eigenen 4 Füße angewiesen.
Jene trugen uns weiter ins "American Museum of Natural History" - das hört sich spannender an als "Naturkundemuseum". War es auch. :P  Das Museum kennt man aus Filmen wie bspw. "Nachts im Museum" oder auch "Nachts im Museum 2" :). Alles über Mensch und Tier, vom Urknall bis heute.
Hier ein Video von mir auf Safari welches man im Museum aufnehmen konnte. Wirkt täuschend echt. Nicht.

Vor dem Museum hatte ich mir bei einen der zahlreichen mobilen Imbißbuden einen HotDog und nen Kaffe geholt:  "Sugar and Milk"?  "Yeah, both, but not too much please" - dann hat der Peruaner einen großzügig gefüllten Ess(!)löffel Zucker in den Kaffe verschwinden lassen - "Enough?". Hier ist halt alles ein bisschen größer und süßer und fettiger und alles.

Zurück wollten die Füße uns nicht mehr wirklich tragen, also ab in die U-Bahn. Mittlerweile haben wir das System besser verstanden. Aber die Bezeichnungen der Bahnen machen irgendwie keinen offensichtlichen Sinn. Es gibt die 123 Strecke, PRQ, ABC usw....was das soll weiß man nicht. Fragt auch keiner nach vermutlich.

Abends wollten wir dann beim Italiener essen. Da aber Valentin sein Tag ist und der Italiener direkt aufm Times Square, hätten wir eine Stunde auf einen Tisch warten müssen. Thanks, bye.
War aber auch gut so, denn wir sind dann in einem BBQ/Steak Laden in einer Seitenstraße gelandet. Halbes Schwein auf Toast für mich und für Inga frittierten Fisch bei einer 50er Jahre USA Optik.
So voll gefressen haben wir dann das Broadway Theaterstück "Seminar" geguckt für das wir schon vor der Reise Tickets besorgt hatten.
Aus Funk und Fernseh bekannte Schauspieler in einem kleinen Theater welches ein wenig wie die Lichtburg in Essen vor der Renovierung wirkte. Das Stück war eine Komödie die in NYC spielt. So ein Zufall.
War richtig gut, und nachdem wir uns sprachlich auf das Kauderwelsch eingestellt hatten konnte man den Damen und Herren auch weitestgehend folgen. Ich dachte im Theater reden die wenigstens deutlich. Aber nix da: Bestes Kaugummi-Englisch und dann zieht zu meiner Überraschung (und Empörung ^^) eine der Schauspielerinnen auch noch blank (obenrum), und die andere im Verlauf des Stücks auch noch (untenrum, hinten). Die verstehen was von Kunst hier :D

Morgen noch ein bisschen Reste-Sightseeing (wir haben bspw. NY noch nicht von oben gesehen), Abends Spiderman Musical und dann geht es Donnerstag früh mit einem lachenden und einen weinenden Auge schon weiter auf die Insel.

Wir wünschen wat

Inga & Ralph

* JEDER fragt einen das hier aber keinen interessiert es wirklich. Wenn man mal was zu erzählen anfängt, dass man bspw. gerade angekommen ist, dann merkt man im Gesicht gegenüber dass das schon viel zu viel Info war. Den meisten reicht ein "fine, thanks" .

Da finde ich ein knappes, aber aufrechtes "Tach" schon besser. :)

Foto Auswahl:

Eisbahn am Rockefeller in Lego.

Bulli Fund #3 auf dieser Reise

Eisbahn am Rockefeller in echt. 


Steve Urkel


Central Park, ganz im Süden.

NYC Hot Dog vom Peruaner im mobilen Imbiß

Central Park vom Natural History Museum aus.

Montag, 13. Februar 2012

NYC #1

Via London ging es am Sonntag also erst mal zum JFK Airport nach New York. Der Flug/Die Flüge vergingen besser als erwartet. Ingas Flugangst hielt sich in Grenzen und meine Beine hatten genau genug Platz sich komplett auszufahren.
Ablenkung gab es durch das Multimediaunterhaltungssystem was man vor sich in der Kopfstütze hat. Nett ansich, auch wenn ich nur einen Film gesehen und 2 schlechte Arcadespiele gespielt habe, aber was mir dabei mal aufgefallen ist: Früher (in dem Fall noch nicht so lange her) hat man irgendwann aus Langeweile angefangen sich mit seinem Sitznachbar zu unterhalten: Wo kommse her, wo willse hin etc.  Auch wenn ich kein großer Freund von Smalltalk bin, war das doch recht interessant meistens. So trinke ich heute noch eine Biersorte (Sam Adams) wenn ich den USA bin die mir im letzten Jahrzehnt mein Sitznachbar auf dem Flug nach St Louis empfohlen hatte, weil es (im Gegensatz zu bspw. Budwiser) sogar nach Bier schmeckt.
Der Sitznachbar dieses mal hat uns nicht mal angeguckt 8 Stunden lang. Kaum saß er, musste er hektisch sein iPad rauskramen und drauf rumdrücken als ob es kein Morgen gibt.  Irgendwann wechselte er dann zum Airplane-Entertainment System...naja. wenn's schön macht.
Meine Sitznachbarin rechts war immerhin ganz nett, so hab ich die direkt klar gemacht und die begleitet mich jetzt 3 Wochen lang :D

In NY angekommen sind wir dann mit Bus und Shuttle-Van zum Hotel Casablanca gefahren. Das sieht ungefähr so aus wie das Bild im Hintergrund des Blogs. Oder wie das Dragon-Dings Hotel bei Gilmore Girls (sagt die Sitznachbarin) (Dragonfly Inn, Anm. der Sitznachbarin) und liegt zentral in Manhattan, direkt am Times Square.

Gemacht haben wir am Sonntag dann nicht mehr so viel. Der Jetlag haut auch bei 6 Stunden schon ganz gut rein. Glücklicherweise liegt das Hard Rock Cafe New York nur ca. 3 Minuten Laufzeit vom Hotel weg. Neben den musikgeschichtlich interessanten Equipment an den Wänden kann man dort auch immer gut amerikanisch essen: Caesar Salad für Inga und nen dicken Legendary Burger für mich. Dazu ein Sam Adams :P

Heute, am Montag waren wir dann den ganzen Tag per Pedes und Metro unterwegs und haben schon einige Must Sees abgehakt. Da ich jetzt aber kein Bock mehr auf Texten (und ihr ggf. auf Lesen) habe, lasse ich mal die Bilder sprechen.

N8

am Zeiten Quadrat

auf der Staten Island Ferry, French Lady im Hintergrund

Neuer World Trade Center im Aufbau

Nikolaus spielt schlechte Weihnachtslieder auf der Wall Street

"Wandstraße" - Die Occupy Bewgung ist übrigens ein virtuelles Gerücht. Ausser dem gezeigten Nikolaus besetzt da niemand irgendwas. Zumindest im Winter :P

Brooklyn Bridge im Hintergrund

hier auch, und ein Stück Brooklyn



Introduction

Tach auch,

"Mein Name ist Troy McClure und sie kennen mich wahrscheinlich aus Blogs wie z.B. St. Louis 2006 und Westküste 2007" :)

Diesmal wird es uns nach New York City und Jamaica verschlagen. Beides Orte die ich schon immer gerne mal sehen wollte und auf meiner Liste der Things-To-Do-Before-I-Die ziemlich weit oben sind (/waren). Meine Eltern haben mir offensichtlich zugehört und damals die Bob Marley-  und New York-Kalender in meinem Kinderzimmer gesehen. Jahrelang mussten sie auch die Dschungelmusik aus Brooklyn und Jamaica ertragen (ich glaube mit der aus Jamaica konnten sie sich eher anfreunden). Zur Hochzeit, damals 2010, habe sie uns  netterweise o.g. Reise geschenkt die wir jetzt endlich einlösen. Inga muss da jetzt durch und sich das alles auch antun :P

Eigentlich wollte ich diesmal keinen Blog schreiben, dafür ist man ja heutzutage anderweitig vernetzt. Und den Trend des Reiseblogs hatte ich ja damals gesetzt, das gab es vorher in der ganzen Welt nicht :D
Jetzt macht das ja mittlerweile jeder und wenn es nur um nen Ausflug nach Bottrop Boy geht.
Naja, aber da die Verwandtschaft bei Social Network an Ringelpitz mit anfassen denkt und somit bei FB oder G+ nicht mitlesen könnte, gibt es auch dieses mal wieder kleine Einblicke in unsere Reise in Blogform.

Viel Spaß beim mitlesen.

Inga und Ralph